{"id":64,"date":"2021-09-15T20:48:51","date_gmt":"2021-09-15T20:48:51","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/km-kessler\/?page_id=64"},"modified":"2026-01-18T13:31:46","modified_gmt":"2026-01-18T13:31:46","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fotokessler.org\/de\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_11132\" aria-describedby=\"caption-attachment-11132\" style=\"width: 506px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-11132\" src=\"https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"506\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-300x209.jpg 300w, https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-1024x712.jpg 1024w, https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-768x534.jpg 768w, https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-1536x1068.jpg 1536w, https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033-1200x834.jpg 1200w, https:\/\/fotokessler.org\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kessler_Familie_033.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 506px) 85vw, 506px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11132\" class=\"wp-caption-text\">Familie Kessler<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Karl Max wurde 1880 geboren. Seine genaue Biografie kann gr\u00f6\u00dftenteils nur durch Geschichten, die in der Familie \u00fcber ihn erz\u00e4hlt wurden, rekonstruiert werden. Karl Max war ein Einzelkind, sein Vater war Tierarzt und Tischlermeister. Er selbst hat ebenfalls das Tischlerhandwerk erlernt.<\/span><\/p>\n<p><br aria-hidden=\"true\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Als solcher hat er 1896, mit 16 Jahren, begonnen Skier zu zimmern. Emil Brutscher, der auf vielen Skibildern zu sehen ist, hat die Bindungen hergestellt.<\/span><\/p>\n<p><br aria-hidden=\"true\"><span style=\"font-size: 14pt;\">10 Jahre sp\u00e4ter, 1906 war er Mitbegr\u00fcnder des Skiclubs und hat sich viele Jahre f\u00fcr die Entwicklung des Skisports eingesetzt. Ebenfalls um die 1900 hat sich Kessler eine Kamera gekauft und hat sich beim 1877 gegr\u00fcndeten Fotografen Heimhuber aus Sonthofen das Fotografieren zeigen lassen. Die Fotografie hat er bis zu seinem Lebensende betrieben. In der Wahrnehmung seiner Tochter Elisabeth Brugger gab es fast keinen Tag, an dem er nicht fotografieren gegangen ist. Im Jahre 1907 gr\u00fcndete Kessler ein Fotostudio und -labor im&nbsp; Kleinwalsertal.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Leidenschaft zum Skisport und dem Fotografieren hat er auch unternehmerisch vorangetrieben. Beides bedingte sein Engagement f\u00fcr die touristische Entwicklung des Tales. Kessler hat sich eine Skiwerkst\u00e4tte im Wohnhaus in Riezlern und sp\u00e4ter Sport- und Fotogesch\u00e4fte in allen drei Orten des Tales eingerichtet. Bis in die 1960er Jahre dokumentierte er die Sch\u00f6nheit der Berge und ihre EinwohnerInnen. Im Laufe der Jahre wuchs sein Fotobestand auf fast 10,000 Negative an. Kessler beschloss, mit diesen Bildern Postkarten zu produzieren, die in weiterer Folge \u00fcber den ganzen Kontinent verschickt wurden und das Kleinwalsertal als beliebten Ort f\u00fcr Wintertourismus etablierten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">In der weiteren Entwicklung gab es ein Portraitstudio, angestellte Fotografen und eine Fotoausarbeitung, die die Anf\u00e4nge des sp\u00e4teren Fotolabors begr\u00fcndete. Wann was geschah konnten wir bisher noch nicht feststellen.<\/span><br aria-hidden=\"true\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Das \u201eFotolabor Kessler\u201c war derart erfolgreich, dass ein zweites Labor in Linz er\u00f6ffnet wurde. Dieser Standort entwickelte Negative f\u00fcr \u201eKarstadt\u201c und \u201eFoto Quelle\u201c. 1995 wurde das Labor in Linz von Foto Quelle \u00fcbernommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Kessler war zudem seit seiner Jugend bei den Sch\u00fctzen engagiert. Dort hat er lange Jahre als Obersch\u00fctzenmeister die Sch\u00fctzengilde Kleinwalsertal gef\u00fchrt und war vielfach ausgezeichneter Sch\u00fctzenk\u00f6nig bei Wettbewerben in Bayern, Vorarlberg, Tirol, und auch S\u00fcdtirol.&nbsp;<\/span><br aria-hidden=\"true\"><span style=\"font-size: 14pt;\">Er war in der Musikkapelle, er war Landwirt.<\/span><br aria-hidden=\"true\"><br aria-hidden=\"true\"><span style=\"font-size: 14pt;\">In Verbindung mit Erz\u00e4hlungen ergibt sich ein Bild von einem politisch\/ gesellschaftspolitisch konservativen Menschen, der sehr an Neuem interessiert und innovativ war. Jemand der seine Interessen und Unternehmungen mit Herzblut und einer gewissen Dringlichkeit betrieben hat. Heute w\u00fcrde man ihn als einen klassischen Pionierunternehmer bezeichnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">In den 1980er Jahren wurde der Negativbestand durch ein Feuer besch\u00e4digt. Zudem wurde das Archiv in keinem f\u00fcr Negative geeigneten Raum aufbewahrt, sodass sich die Bilder nun in einem mangelhaften Zustand befinden. Eine ordentliche Restaurierung ist deshalb von gr\u00f6\u00dfter Notwendigkeit.<\/span><\/p>\n<h2 class=\"hide-if-no-js\"><span style=\"background-color: #ffff00;\">Als kleiner Familienverein freuen wir uns \u00fcber jede Form der Unterst\u00fctzung, die hilft, dieses kulturelle Erbe f\u00fcr kommende Generationen zu bewahren.<\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karl Max wurde 1880 geboren. Seine genaue Biografie kann gr\u00f6\u00dftenteils nur durch Geschichten, die in der Familie \u00fcber ihn erz\u00e4hlt wurden, rekonstruiert werden. Karl Max war ein Einzelkind, sein Vater war Tierarzt und Tischlermeister. Er selbst hat ebenfalls das Tischlerhandwerk erlernt. Als solcher hat er 1896, mit 16 Jahren, begonnen Skier zu zimmern. 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